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26.08.2026 · 2 Min. Lesezeit

Mit KI-Agenten arbeiten: der Einstieg vor den drei Handgriffen

Was ein KI-Agent ist, was du ihm übergibst und was bei dir bleibt — die Landkarte, bevor du Aufgaben zuschneidest, Aufträge schreibst oder Ergebnisse prüfst.

Polygon-Portrait von Dr. Matthias Klinger mit Brille und blauem Hemd vor einem grünen geometrischen Hintergrund.

REDAKTIONELL GEPRÜFT VON

MatthiasPolygon-Portrait von Dr. Matthias Klinger mit Brille und blauem Hemd vor einem grünen geometrischen Hintergrund.MatthiasVorsitzender, Quandes Projects e.V.„Ideas to Impact“ – Matthias glaubt an die Kraft der Digitalisierung, um echte Veränderungen zu schaffen. Als Gründer von Quandes und Vorsitzender des Quandes Projects e.V. nutzt er Technologie als Katalysator für gesellschaftlichen Wandel – für besseren Bildungszugang und innovative Lösungen für Umwelt und Gesellschaft.

2 Min. Lesezeit

Ein Gegenstand mit einem deutlich hervorgehobenen Griff liegt so auf dem Tisch, dass der Griff zum Betrachter zeigt. Bevor du eine Aufgabe übergibst, entscheidest du, wo du sie anfasst.

Ein Auftrag im Camp lautete einmal schlicht: „Fasse das Protokoll zusammen." Niemand hatte vorher geklärt, was der Agent dafür sehen darf und was am Ende geprüft wird, und diese Lücke wurde am fertigen Ergebnis sichtbar.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Agent arbeitet einen Auftrag selbstständig ab. Er greift auf Dateien zu, trifft kleine Entscheidungen unterwegs und fragt nicht nach.
  • Die Grundfrage ist die Arbeitsteilung. Was du übergibst, und was bei dir bleibt.
  • Drei Handgriffe tragen die Arbeit mit Agenten. Zuschnitt, Auftrag, Prüfung.
  • Der Einstieg braucht keinen Vorlauf. Ein Zugang, eine echte Aufgabe, eine Stunde Zeit.

Was hier ein Agent ist

Ein Chatfenster wartet auf jede einzelne Nachricht. Ein Agent arbeitet anders: Du gibst ihm einen Auftrag, und er bearbeitet ihn in mehreren Schritten, ohne dass du zwischendurch eingreifen musst. Er liest Dateien, sortiert Inhalte, legt ein Ergebnis ab, und was im Auftrag offen bleibt, entscheidet er selbst.

Dieser letzte Punkt trägt den Unterschied. Ein Agent fragt nicht nach, wenn etwas unklar ist. Er trifft eine Annahme und macht weiter, und diese Annahme siehst du dem fertigen Ergebnis oft nicht an.

Was du übergibst und was bei dir bleibt

Damit ist die eigentliche Frage gestellt: Was gibst du an den Agenten, und was behältst du selbst? Eine einfache Faustregel trägt weit. Abwägungen mit Folgen bleiben bei dir. Der Agent sammelt, sortiert und legt vor, aber die Entscheidung, ob ein Ergebnis stimmt oder verwendet wird, triffst du.

Beim Protokoll-Auftrag hieß das: Der Agent durfte zusammenfassen, aber welche Beschlüsse in die Zusammenfassung gehören und welche nicht, hätte eine Person festlegen müssen. Das stand nicht im Auftrag, und der Agent hat die Lücke gefüllt, ohne dass jemand es bemerkte.

Drei Handgriffe, eine Landkarte

Aus dieser einen Arbeitsteilungsregel folgen drei konkrete Handgriffe, die zusammen die Arbeit mit Agenten tragen. Jeder davon hat einen eigenen Beitrag, dieser hier ist nur die Landkarte dazu.

Die drei Handgriffe

Zuschnitt. Wie groß darf eine Aufgabe sein, damit du das Ergebnis noch prüfen kannst? Der Beitrag zum Aufgabenzuschnitt zeigt drei Trennschnitte an einem eigenen Fehlerfall.

Auftrag. Wie schreibst du einen Auftrag, den du nicht begleiten musst? Der Beitrag zum Auftrag schreiben zeigt vier Zeilen, die tragen.

Prüfung. Woran erkennst du, dass ein Ergebnis stimmt? Der Beitrag zur Ergebnisprüfung liefert eine kurze Checkliste dafür.

Drei gleich gebaute Griffe sitzen in einer Reihe auf einer Leiste, der linke ist farblich hervorgehoben. Der Zuschnitt ist der erste der drei Handgriffe, danach folgen Auftrag und Prüfung.
Zuschnitt, Auftrag, Prüfung: drei Handgriffe in fester Reihenfolge.

Diese Reihenfolge ist kein Zufall. Ein Auftrag lässt sich erst formulieren, wenn der Zuschnitt steht, und geprüft wird erst, wenn ein Ergebnis vorliegt.

Wer alle drei einmal durchlaufen hat, muss danach nicht mehr bei null anfangen. Der nächste Auftrag an einen Agenten läuft dann über dieselben drei Stationen, nur schneller.

Montags im Camp

Wenn du das an einer echten Aufgabe ausprobieren willst

Im Social Impact Camp arbeiten wir jeden Montagabend an gemeinnützigen Vorhaben, und die Arbeit mit Agenten gehört zum festen Ablauf. Du kannst dazukommen, ohne Vorerfahrung und ohne Kosten.

Beim Camp mitmachen

Wie du anfängst

Für den Einstieg brauchst du keinen eigenen Account und kein Vorwissen. Ein Zugang zu einem Sprachmodell mit Agentenfunktion reicht, dazu eine echte Aufgabe, die ohnehin ansteht. Eine erfundene Übungsaufgabe erzeugt Zustimmung, aber keine Übertragung ins eigene Arbeiten.

Wähle für den ersten Versuch bewusst eine kleine Aufgabe ohne personenbezogene Daten. Was schiefgehen kann, siehst du dann am eigenen Ergebnis, und daran lassen sich die drei Handgriffe direkt üben.

Quandes Projects e. V.

Wenn du wissen willst, woran wir gerade arbeiten

Das Social Impact Camp ist ein offenes, kostenloses Format von Quandes Projects e. V. Auf der Camp-Seite steht, was montags passiert und wie ein Abend abläuft.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Einstieg mit KI-Agenten

Brauche ich Programmierkenntnisse, um mit einem Agenten zu arbeiten?

Nein. Der Umgang mit einem Agenten ist eine Frage der Arbeitsorganisation, nicht der Technik. Wer schon einmal eine Aufgabe an einen Menschen übergeben hat, kennt die Bewegung.

Was ist der Unterschied zwischen einem Agenten und einem gewöhnlichen Chatfenster?

Ein Chatfenster antwortet auf eine einzelne Nachricht und wartet dann. Ein Agent bearbeitet einen ganzen Auftrag in mehreren Schritten und legt am Ende ein Ergebnis vor.

Womit fange ich an, wenn ich noch nie mit einem Agenten gearbeitet habe?

Mit einer kleinen, echten Aufgabe ohne personenbezogene Daten. Der Zuschnitt dieser Aufgabe ist der erste Handgriff und Thema des nächsten Beitrags.

Welchen der drei Beiträge lese ich als Nächstes?

Beginne mit dem Zuschnitt, wenn du eine Aufgabe vor dir hast. Beginne mit dem Auftrag schreiben, wenn der Zuschnitt schon klar ist. Beginne mit der Ergebnisprüfung, wenn ein Ergebnis bereits vorliegt.

Weiterführend

Quellen

  1. [1]Eigene Arbeitsdokumentation zur Aufgabenteilung im Social Impact Camp
KI-Unterstützung
Text
Claude Opus 5
Bilder
OpenAI Codex ImageGen 2

Redaktionell geprüft von Quandes Projects e. V.

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Textentwurf, Struktur und Recherchezusammenfassung entstanden mit Claude Opus 5 (Recherche: Claude Opus 5 mit Websuche) und wurden von Quandes Projects e. V. redaktionell geprüft und freigegeben. Bilder wurden mit OpenAI Codex ImageGen 2 erzeugt und redaktionell ausgewählt. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei Quandes Projects e. V.

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